ERP

Alles Excel oder was?

Michael Hering07.11.2019

Wie moderne, integrierte Kalkulation funktioniert

Die abteilungsübergreifende, integrierte Kalkulation („mitlaufende Kalkulation“) ist ein Dauerbrenner im Maschinen- und Anlagenbau. Beim VDMA sind Arbeitskreise, in denen sich Unternehmen über die Kalkulation austauschen, inzwischen zum festen Inventar geworden. Woran liegt es, dass dieser Punkt schon so lange und immer wieder neu auf der Tagesordnung steht?

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Der Maschinen- und Anlagenbau hat es in sich …

… denn hier hat man es normalerweise mit vielen Produktvarianten und einem hohen Anteil an auftragsbezogener Neuentwicklung zu tun. Das macht natürlich auch die Kalkulation aufwendig. Es gibt keine festen Produktstrukturen, die es ermöglichen, auf Basis vorab definierter Stücklisten und Arbeitspläne einen Auftrag oder ein Projekt vorzukalkulieren. 

Außerdem unterscheidet sich der Aufbau der Vertriebskalkulation oft vom späteren Stücklistenaufbau – in vielen Fällen arbeitet man im Vertrieb mit Schätzungen. Und als wäre das nicht schon genug, ändern sich Produkte zwischen Angebot, Auftrag, Konstruktion, und Produktion permanent. Auch das muss sich natürlich in der Kalkulation widerspiegeln, um eine verlässliche Kostenkontrolle zu gewährleisten.
 

Kalkulation in der Diskreten Fertigung

„Egal – dafür haben wir doch Excel!“

Da viele ERP-Systeme eine solche Vorkalkulation nur unzureichend abbilden können, greift man zu Hilfsmitteln – der Klassiker dabei ist Microsoft Excel. Das Problem: Danach kommt nur noch der Auftragswert im ERP-System an. Das ERP-System gibt dann jedenfalls keine Antworten auf wichtige Fragen wie:

  • Wurde vertrieblich falsch kalkuliert oder war die Auftragsbearbeitung zu aufwendig?
  • Wie sieht mein aktueller Deckungsbeitrag aus?
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Eine Kalkulation macht Spagat

Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau stellen also sehr komplexe Anforderungen an die Kalkulation. Das Stichwort lautet: Flexibilität. Eine moderne mitlaufende Kalkulation muss den Spagat zwischen Vertrieb, Produktentwicklung bzw. Engineering, Warenwirtschaft und Produktion schaffen. 

Ist ein Produkt schließlich ausgeliefert und beim Kunden installiert, müssen alle relevanten Kalkulationsdaten an die Kostenrechnung übergeben werden. Und das schließt auch Service- und Garantieaufwände mit ein, denn nur so hat man den gesamten Produktlebenszyklus im Blick.

Fazit

Die richtige Branchenlösung für den Maschinen- und Anlagenbau erkennen Sie ganz leicht: an ihrer mitlaufenden Kalkulation! Sie muss flexible Kalkulationsschemata bieten, die man mit ebenso flexiblen Vertriebs-, Auftrags- und Konstruktionsstücklisten, der Produktion und der Kostenrechnung kombinieren kann. Nur so ist eine exakte Vorkalkulation in der Software möglich. Nur so können Sie verlässliche Aussagen über Budget-Abweichungen machen. Und nur dann kann Ihr Projektleiter rechtzeitig gegensteuern, um alle Aufträge gewinnbringend abzuschließen.

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Author:
Michael Hering
Industry Manager Discrete | COSMO CONSULT