Digitalisierung

Mehr Demokratie wagen

Björn Lorenz19.02.2020

„Wir wollen mehr Demokratie wagen“ – lautet der berühmte Satz, mit dem 1969 der damalige deutsche Bundeskanzler Willy Brandt seine politische Vision zusammenfasste. Der Satz ist inzwischen ein halbes Jahrhundert alt und die Zeiten haben sich geändert. So sollte man jedenfalls meinen. Für Historiker vielleicht interessant. Aber was hat das Ganze mit dem Thema Digitalisierung zu tun?

Sehr viel, wie sich herausstellt. So viel sogar, dass der amtierende Microsoft-Chef Satya Nadella seine digitale Zukunftsvision direkt von Willy Brandt übernommen haben könnte: „Demokratisierung ist für mich Microsofts Kernidentität“. Das klingt zunächst seltsam, denn Demokratie ist normalerweise nicht das erste, woran man denkt, wenn es um Software- und Business-Technologie geht.

Wieso „Demokratisierung“?

Demokratie ist ein Begriff aus der politischen Welt, das Prinzip ist aber universal: Es geht um die Beteiligung aller. Niemand wird ausgeschlossen. Jeder hat die Chance, sich einzubringen, etwas zu verändern und vor allem zu verbessern. Damit zeichnet sich schon deutlicher ab, worauf Satya Nadella hinaus will: „Es geht darum, jede Person in jedem Unternehmen auf dem Planeten zu befähigen, mehr zu erreichen.“ Aber was kann ein Software- und Infrastrukturlieferant dafür tun?

Zunächst einmal kann er Werkzeuge erschaffen, die Menschen dabei helfen, ihre individuellen Stärken zu entfalten. Routinejobs kann man zum Beispiel automatisieren, um mehr Freiraum für die eigentlichen kreativen Tätigkeiten zu schaffen. Intelligente Assistenten können dabei helfen, die bestmöglichen Entscheidungen zu treffen. Und man kann vom Wissen anderer profitieren und mit ihnen eng zusammenarbeiten – egal wo man sich gerade befindet.

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Die Zukunft gehört allen

All das wird mit moderner Informationstechnologie überhaupt erst möglich. Aber es geht noch weiter: Demokratisierung bedeutet nämlich auch, dass diese Werkzeuge allen zugänglich gemacht werden müssen. Wenn sich nur die großen Unternehmen, Konzerne, „Big Player“ solche Technologien leisten könnten, wäre das fatal. Oder, um nochmals Satya Nadella zu zitieren: Man muss sicherzustellen, dass nicht nur die „Hohepriester“ der Industrie die Zukunft gestalten.

Genau hier kommen die modernen Cloud-basierten Plattformen ins Spiel. Microsoft Azure ist geradezu ein Paradebeispiel dafür, wie man es schafft, dass alle Unternehmen unabhängig von ihrer Branche und Größe Zugang zu digitaler Hochtechnologie bekommen. Übrigens kann man an den Zahlen sehen, dass das Ganze auch wirklich funktioniert: Nicht mehr Windows oder Office – die Cloud ist heute Microsofts umsatzstärkster Geschäftsbereich.

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Fazit

„Mehr Demokratie“ ist durchaus eine Frage der Technologie. Aber Technologie ist nicht alles. Die Chancen, die sich durch Cloud, KI und Co. ergeben, sind immens. Doch man sollte sich darüber im Klaren sein, dass die digitalen Werkzeuge nur einen Sinn ergeben, wenn sie den Menschen nutzen und von ihnen genutzt werden. Demokratie lebt von den Menschen, vom Mitmachen, von der Begeisterung und den besonderen Talenten jedes Einzelnen – heute genauso wie zu Zeiten Willy Brandts.

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Author:
Gero Brinkbäumer
Marketing & Communications | COSMO CONSULT